Gewaltfreie Kommunikation

121 Kritik in asiatischen Kulturen | Interkulturelle Kommunikation Pflegekräfte

In vielen Pflegeteams in Deutschland arbeiten Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen. Auch Pflegekräfte aus Vietnam und China oder von den Philippinen. Unser Gast, der Asien-Experte und Interkulturelle Trainer Klaus-Dieter Volz, spricht heute über ein besonders heikles Thema. Um Fehler bei der Pflege und in der Dokumentation zu berichtigen und / oder zu vermeiden, müssen Kollegen bzw. Mitarbeiter kritisiert werden. Doch gerade für frisch angekommene Asiaten ist der deutsche Kritikstil eher ein Affront als eine Hilfestellung. Wie es dennoch gelingen kann, darüber spricht Klaus-Dieter Volz, der selbst in Asien geboren wurde und auf Papua-Neuguinea aufgewachsen ist.

083 Was Pflegekräfte von einem streitenden Ehepaar lernen können!

Ein schöner Abend unter befreundeten Ehepaaren. Und da sind dann zwei, die anfangen, sich gegenseitig zu sticheln. Definitiv ein Grund zum Fremdschämen oder zum Erleichtert-Sein darüber, dass es auch woanders regnet… Was das mit einem Team in der Pflege zu tun hat? Marc Pletzer, Kommunikationstrainer, spricht darüber, wie die Frau mit einem Satz die Spirale beendet hat: „Ich will mit dir nicht streiten.“ Kurzfristig helfen bei Konflikten im Team für ihn nur solche Sätze oder andere Unterbrechungen wie den Raum zu verlassen. Mittel- und langfristig wird laut Marc Pletzer aber kein Team ständige Konflikte aushalten. Deshalb sein Tipp an alle Leiter: „Dein Pflegeteam performed nur, wenn’s…“ Viel Spaß beim Zuhören!

054 Das Konfliktrad stoppen

Wie stoppt man zwei, die auf Ihrem Standpunkt beharren und damit einen oder mehrere Konflikte auslösen? Als Teamcoach von Ich & Du Pflege in Freiburg kennt Sucimanasa Lehmann diese Situationen. Und hält sie auch für ganz normal. Denn wir sind ganz stark in unserem Denken verhaftet, das uns auch suggeriert, die ideale Lösung schon gefunden zu haben. Doch mit dem Beharren darauf kommt es einfach zu Diskussionen – bis hin zu richtigen Konflikten. Dabei können wir in den meisten Fällen viel bessere Lösungen entwickeln – wenn wir darüber sprechen, worum es geht. Zum Beispiel hört sich Flexibilität in der Tourenplanung erst einmal für den ein oder anderen schlecht an. Und doch kann es die perfekte Burn-Out-Prävention sein. Um dieses und weitere Beispiele geht es in der vierten Folge unserer Reihe zur gewaltfreien Kommunikation.

053 Mit Giraffenohren hören

„Ich bin stinkwütend.“ Als Einsatzleiterin im Pflegebereich hört Sucimanasa Lehmann diesen Satz immer wieder. Ihre Lösung: Mit Giraffenohren einfach nie wieder den Vorwurf hören, sondern nur das, was der andere jetzt braucht. In unserer dritten Folge zur gewaltfreien Kommunikation geht es darum, vom eigenen Berg runterzugehen und auf den anderen zuzugehen, auf seinen Berg zu klettern. Nicht, um ein Gutmensch zu sein, sondern um zu verstehen, worum es geht – und um sich selbst zu schützen. Denn über eine „Bedürfniskommunikation“ lassen sich gute Lösungen für beide finden. Beispielsweise kann so eine Dienstkleidung auf den Weg gebracht werden, die unterschiedlichen Mitarbeitern „passen“, ihnen einfach gut tut und das Leben schöner macht.

052 Wer hat Schuld?

Wir suchen ja gerne einen Schuldigen. Weil wir das so gelernt haben, sagt Sucimanasa Lehmann in unserer zweiten Folge zur gewaltfreien Kommunikation. Als Teamcoach und Einsatzleiterin im Pflegebereich kennt sie viele Situationen, wo es eigentlich kein richtig und kein falsch gibt. Und doch alle danach suchen. Ihre Lösung: Die Schuldfrage einfach unbeantwortet zu lassen. Sondern an den Punkt zu gehen, der viel wichtiger ist: Wie geht es mir? Jetzt, in diesem Moment? Was fühle ich und weshalb? Denn um das Leben schöner zu machen, bedarf es keines Urteils, sondern viel Feingefühl für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse.

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