Pflegeberuf

099 154 Fortbildungspunkte für jede Pflegekraft

Heute steht bei uns die kostenfreie Weiterbildungsplattform „Vielfalt pflegen“ im Vordergrund. In der letzten Folge hat Rainer Centmayer, unser Gast, über den generelle theoretischen und praktischen Hintergrund des Projekts gesprochen. Heute geht es nun um das Weihnachtsfest und Jens Spahn, um Weiterbildungspunkte, Begeisterung, Kritik und die Möglichkeit, in das Portal auch einfach reinzuschnuppern. Vor dem Hintergrund, dass in 10 Jahren 25% der Pflegebedürftigen nicht in Deutschland geboren sein werden, für uns einfach eines der Zukunftsthemen in der Pflege. Und deshalb eine Selbstverständlichkeit, hier auf unserem Kanal ein bisschen Werbung dafür zu machen :-).

098 Transkulturelle Pflege – Nur das nächste Buzz-Wort?

Ob ambulanter Dienst, Krankenhaus oder Altenheim: Immer mehr Menschen werden versorgt, die nicht an ihrem Wohnort geboren sind. Mit Konzepten wie der „kultursensiblen“ Pflege wurde jahrelang versucht, Pflegekräften einen (mitunter sehr ausführlichen) Leitfaden je nach Herkunft und Sprache an die Hand zu geben. Rainer Centmeyer, unser heutiger Gast und einer der Macher hinter der Plattform „Vielfalt Pflege“, schlägt einen ganz anderen Weg ein. In unserer heutigen Folge stellt er in den Vordergrund, dass Pflegende eigentlich alles mitbringen, was es braucht, damit „mobile Menschen“ sich wohlfühlen und gute Pflege gelingen kann.

097 Als Leitung für Pflegekräfte da sein

Ob mit oder ohne Corona: Immer wieder geraten Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialbereich an Grenzen. Doch wann und wo beginnt Überlastung? Und wie äußert sie sich? Jasmin Hofmann, unser heutiger Gast bei Born to Pflege, ist als Mitarbeiterin einer Krankenkasse auch in Altenheimen unterwegs. Im Kontakt mit Gruppenleitungen oder Pflegedienstleitungen geht es dabei auch – leider – immer wieder um Burn-Out. Ein herausforderndes Thema, denn es ist von Außen schwer einzuschätzen, ob ein Kollege nur eine schlechte Phase hat. Oder ob er oder sie bereits krank ist. Und selbst, wenn man sich sehr sicher ist: Wie spreche ich einen Mitarbeiter am besten an? Wie kann ich für ihn / sie da sein? Unser Gast gibt hier Tipps und zeigt auf, welche externen Gesprächspartner es gäbe – für einen selbst, aber gerade eben auch für die Mitarbeiter.

096 Gedankenkreisel in der Pflege

Eigentlich müsste ich schon längst bei Frau XY sein… Nur einer von vielen Gedanken, die Pflegekräfte durch den Alltag begleiten. Dazu noch die kurzfristigen Änderungen, zum Beispiel weil eine andere Wohngruppe oder weil Kollegen Unterstützung brauchen. Genau deshalb ist heute Jasmin Hofmann bei uns zu Gast. Sie berät und begleitet Pflegekräfte im Auftrag einer großen Krankenkasse. Gerne präventiv mit Tipps, Übungen und vielem mehr. Gemeinsam im Team aber auch diejenigen, die bereits erkrankt sind und Hilfe benötigen. Bei uns gibt sie Einblicke in ihre Arbeit mit unserem Verstand und wie sie den mit uns verändern will. Denn der ist einfach viel zu oft schon weiter, woanders oder schwelgt irgendwo in Erinnerungen – oder fürchtet, dass sich die Vergangenheit wiederholt…

093 Wenn ich mich (nur noch) durch die Altenpflege durchkämpfe

Dann macht es meine negative Sprache noch schlimmer. Die Atmosphäre im Team wird dadurch auch nicht besser und das Bild der Pflege in der Öffentlichkeit… Well, es bleibt bescheiden. Stattdessen spricht Tobias Plonka, Altenpfleger, passionierter Filmer und youtuber lieber von der „Erlebniswelt Pflege“. Im ambulanten Pflegedienst, in dem er arbeitet, aber und gerade auch in Videos wie „Nähe“, mit dem er schon einen Preis gewonnen hat. Er liebt die Lebensgeschichten, die er auf seinen Touren hört, die Abwechslung. Auch, wenn ambulant bloggt mittlerweile viel Raum einnimmt: Tobias Plonka möchte seinen Beruf als Altenpfleger nicht aufgeben und als Nur-Filmer leben. Lieber fährt er auch selbst eine Spätschicht, nimmt er Schüler mit, vermittelt ihnen die Komplexität des Berufes. Und natürlich möchte er immer wieder die schönen Momente teilen, auch und gerade in der Öffentlichkeit. Er sagt: Ehrenpflegas braucht keiner, aber starke und authentische Bilder, Worte und Taten. Zum Beispiel, dass das Sterben und der Tod dazu gehören – in allen Pflegeberufen – und dass das doch mehr sein kein als „oh je“ und wieder mal „durchkämpfen“. Nämlich ein guter Abschluss für die Angehörigen, für den Betreuten und für das Pflegeteam selbst.