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Hier findest du alle Born to Pflege Podcast Folgen. Such dir deine Lieblingskategorie, deinen persönlichen Favoriten unter meinen Gästen oder höre dich einfach durch alle Folgen durch.

Folge 192 - Wie du trotz Zeitmangel ein Wohlbefinden bei Menschen mit Demenz erzeugen kannst

Oft bleibt Pflegenden kaum Zeit für Aktivierung und eine ausreichende Beschäftigung mit den Bewohnern. An eine Handmassage oder einen Spaziergang ist an manchen Tagen im Wohnbereich kaum zu denken. Das lässt Bewohner vernachlässigt zurück und Pflegende plagt ein schlechtes Gewissen. Barbara Klee-Reiter ist eine ausgewiesene Expertin was den Umgang von Menschen mit Demenz betrifft. Sie empfiehlt die sogenannten Bienchen-Dienste. Bienchen-Dienste führen nachgewiesen zu einem hohen Maß an Wohlbefinden bei dementiell erkrankten Menschen. Und Pflegende können durch sie eine Verbindung zu ihren Bewohnern herstellen.

Folge 191 - Was tun, wenn du das Anliegen von Menschen mit Demenz nicht erfüllen kannst?

Typische Begebenheit im Seniorenwohnheim: Eine Bewohnerin sagt zur Pflegekraft: „Ich muss jetzt los. Kannst Du mir ein Taxi rufen?“ Wie soll die Pflegekraft darauf antworten? Wie soll sie helfen? Diese und ähnliche Fragen haben schon so manche Pflegeraft in eine innere Spannung gebracht. Barbara Klee-Reiter – Expertin für den Umgang von demenziell erkrankten Menschen – unterscheidet für dich heute die Haltung des Wissens und die Haltung des Suchens. Und diese Unterscheidung kann für Pflegende zu einer echten Entlastung führen.

Folge 187 - Demenz – wenn die eigene Wahrheit nicht mehr der Wirklichkeit entspricht

Was hat Demenz mit Theaterspielen zu tun und warum ist das Pflegeheim eine Bühne? Hans-Jürgen Wilhelm, Soziologe und Autor ist Praktiker statt Theoretiker und übersetzt schwierige Themen, um sie im Alltag greifbarer zu machen. Wenn auch du hinter die Kulissen eines demenzkranken Menschen blicken und statt zuzuschauen die Regie übernehmen möchtest, solltest du unbedingt diese Podcast Folge hören. Hans-Jürgen gibt Handlungsempfehlungen im Umgang mit Demenzkranken, die sowohl Pflegefachkräfte als auch Angehörige sofort spielend leicht umsetzen können.

Folge 180: Was muss getan werden, dass die Altenhilfe gewaltärmer wird?

Marco Sander wünscht sich, dass die Altenhilfe gewaltärmer wird. Das geht seiner Aussage in den Einrichtungen nur mit einer konstruktiven Fehlerkultur und ohne pauschalisierte Täter-Opfer-Zuschreibungen. Welche Rolle zudem die Politik und das Gesundheitssystem spielen, beleuchten wir in der 4. Folge. Wo es in der Altenhilfe hakt und welche Akteure in Aktion treten müssen. Neben dem, was einzelne Pflegende dazu beitragen können, stellt sich die Frage: Wollen wir als Gesellschaft ganzheitliche Pflege?

Folge 179: Wirklich passiert – Wie Einrichtungen auf Gewaltprävention reagieren

Marco Sander schafft es, seine langjährige Erfahrung als staatlich anerkannter Altenpfleger und wissenschaftlicher Mitarbeiter für dich anschaulich zu verknüpfen. Marco ist in dem Gewaltpräventionsprojekt PEKo aktiv. Und er berichtet dir heute, wie Pflegende und auch ganze Einrichtungen auf das Thema Gewalt reagieren. Und da ist wirklich alles dabei: Von „endlich kann ich mal mit jemandem drüber reden“ bis zu „Gewalt? Das gibt es bei uns nicht!“ Er plädiert für einen ehrlichen Blick, weil sich nur dadurch etwas zum Guten wenden kann. Ganz im Gegensatz zum Leugnen und Augen verschließen…

Folge 178: Durch Gewalterfahrungen Gewalt vermeiden

Egal ob Du als Pflegende*r Gewalt erfährst oder Gewalt ausübst: immer wird es sich wie eine Niederlage und Scheitern anfühlen. Und wer redet schon gerne über Niederlagen und Scheitern? Wer hat den Mut das anzusprechen? Die ersten Reflexe sind meist Schweigen und Verdrängen. Marco Sander weiß mit seiner Erfahrung als Pflegefachperson zu berichten, dass nur die Auseinandersetzung mit verstörenden Erlebnissen hilft, etwas daraus zu lernen. Und wenn du schwierige Situation für dich reflektierst, dann wirst du wieder so locker wie die Fans des FC St. Pauli.

Folge 177: Gewalt in der stationären Altenhilfe –Einblicke eines Pflegenden

„Ich wurde von dem Bewohner mit dem Rollstuhl in die Ecke gedrängt. Das war für mich eine sehr verstörende Erfahrung“, erzählt Marco Sander, mein heutiger Gast. Der bekennende Schalke-Fan, dem in seinem Fan-Leben vor 2 Jahren viel Leid zugefügt wurde 😉, weiß von einem weiteren Erlebnis zu berichten: „Der Bewohner springt aus dem Bett und will mich schlagen, weil er mich mit seinem Neffen verwechselt“. Zwei Begebenheiten, bei denen Marco zum Opfer von Gewalt wurde. Marco kennt aber auch die Situationen, in denen er zum Täter wurde. Und warum er heute so offen über das reden kann, wo die meisten schweigen, das erfährst du in der heutigen Folge von Born to Pflege.

Folge 170: Die besonderen Herausforderungen von Delir im Pflegeheim

Bestimmt kennst du diese Situation: Frau Müller, 86 Jahre und Bewohnerin eines Pflegeheims muss für eine OP ins Krankenhaus. Als sie zurückkommt, hast du den Eindruck, dass sie körperlich und geistig total abgebaut hat. Liegt das an der schlechten Versorgung am Krankenhaus? Wohl eher nicht, sondern vermutlich an Delir. Delir ist kurz gesagt ein ‚akutes Verwirrtheitssyndrom‘. Katharina Geschke und André Hennig erklären dir heute, was du in solchen Phasen der Verwirrtheit für deine Bewohner tun kannst und auch welche enormen Herausforderungen es für Altenpflegeeinrichtungen mit sich bringt.

Folge 169: Delir - Was es ist und wie du damit umgehen kannst

Als Delir bezeichnet man den Zustand eines Menschen, dessen Gehirn verwirrt ist. Frau Dr. Geschke sagt in unserem heutigen Podcast, dass Delirien bei Menschen über 65 Jahre häufig auftreten, aber von Pflegepersonal im Krankenhaus sowie Altenpflegekräften in stationären Einrichtungen oder ambulanten Pflegediensten in der Hälfte der Fälle gar nicht als Delir erkannt werden. Zusammen mit André Hennig erklärte Dir Frau Dr. Geschke, was genau ein Delir ist, an welchen Symptomen du es erkennen und wie du damit umgehen kannst.

Folge 165: Pflegekräfte sind Geschenkemacher und Wunscherfüller

Hast Du schon mal herausgefunden was auf der Bucketlist Deines Bewohners steht? Wenn Du Deinem Bewohner Aufmerksamkeit und Zeit schenkst geht es auch Dir selbst gut, oder? Es erfüllt auch Dein Herz. Silke Löser ist gelernte Kinderkrankenschwester. Heute organisiert sie für Menschen, die aufgrund von Krankheit eine verkürzte Lebenszeit haben, den Wünschewagen. In der heutigen Folge erzählt sie dir, welche Wünschefahrten sie zutiefst bewegt haben und sagt Dir auch, wie Du eine ‚Wünschefahrt‘ für Deine Bewohner buchen kannst, damit auch für sie ein Wunsch in Erfüllung geht. Ganz nach dem Motto: Beschenke deine Bewohner, damit auch du beschenkt wirst.

Folge 162: Die besondere Wirkung von Märchen auf demenziell Erkrankte

Wie du demenziell erkrankte Menschen berührst und dem ganzen Wohnbereich eine beruhigte Atmosphäre schenkst. Als Pflegekraft kennst du bestimmt Serien wie Grey´s Anatomy oder Chicago Med. Serien haben die Kraft, uns tief in unserem Inneren zu berühren und uns in ihren Bann zu ziehen. Hast du dir schon einmal überlegt, welche „Serie“ deine Großmutter als Kind vorgelesen bekommen hat? Und welche Geschichten dein heute 80-jähriger und dementiell erkrankter Bewohner als Kind gehört hat? Richtig - es waren Märchen. Hänsel und Gretel, Frau Holle, Schneewittchen & Co. In der heutigen Folge erfährst du, welche tiefe und beruhigende Wirkung das Vorlesen von Märchen auf dementiell erkrankte Bewohner hat und wie sich die wöchentliche Märchenstunde beruhigend auf einen ganzen Wohnbereich auswirken kann.

Folge 159: Tatort Pflegeheim: Unerwünschte Annäherungsversuche. Sexuelle Anmache

Was, wenn du aufgefordert wirst, deinen Klienten im Intimbereich zu berühren? Was, wenn Bewohner dich in Körperregionen berühren, an denen du im Job nicht berührt werden möchtest? Manchmal überschreiten dementiell erkrankte Menschen unbewusst eine Grenze.

Holger Berghof – Trainer für Selbstsicherheit und Marina Ott – Altenpflegefachkraft seit 21 Jahren – zeigen dir heute, was du tun kannst, damit solch eine Extremsituation nicht eskaliert und du dich und andere Bewohner schützen kannst.

Folge 158: Was verbindet Kampfkunst und Altenpflege?

Kommt es vor, dass Du Dich körperlich aggressiven Bewohnern ausgesetzt fühlst? Was machen in so einer Situation? Wie reagieren? Laut werden, körperlich dagegensetzen? Fragen, die den Berufs-Ethos von Pflegenden im Kern trifft. Sie lieben diesen Beruf weil sie helfen, versorgen und pflegen … nicht, um sich zu verteidigen und Bewohner zu verletzen. Marina Ott – seit 21 Jahren Pflegefachkraft – erzählt dir heute, wie ihr das Selbstsicherheitstraining mit Holger Berghof – Leiter der B&B Family Academy – geholfen hat, in diesen Ausnahmesituationen selbstsicherer aufzutreten und angemessen zu reagieren.

Folge 156: Von der umfangreichen Pflegeplanung des AEDL Modells zu SIS® (strukturierte Informationssammlung) und Maßnahmenplan des Strukturmodells

Was in der ambulanten Pflege schon lange genutzt wird, kommt nun auch in immer mehr Pflegeheimen zum Einsatz, sagt unser heutiger Gast, der examinierte Altenpfleger und Diplom Pflegewirt (FH) Ingo Bartsch. Dabei wird der Maßnahmenplan in der SIS® eben nicht jeden Tag neu geschrieben oder fortgeschrieben, sondern die Planung wird einmal angelegt und dann durch so genannte Berichtsblätter ergänzt. Und zwar immer nur dann, wenn eine Maßnahme anders durchgeführt wurde als geplant. Wenn zum Beispiel der Bewohner die kleine Pflege am Abend verweigert oder aber wenn der Bewohner sich eine zusätzliche große Pflege gewünscht hat, da am Nachmittag Besuch kommt. Das erleichtert sowohl den kleinen Evaluationskreislauf als auch den große Evaluationskreislauf ungemein. Insbesondere die Häufung von Berichtsblättern ist ein eindeutiges Zeichen, dass eine physiologische oder psychische Änderung vorliegt und dadurch zusätzlicher Bedarf oder aber ein Wegfall des Bedarfs angezeigt ist!

Folge 155: Das NeeDz-Projekt und warum Bedürfnisse von Bewohnern so viel mit herausforderndem Verhalten zu tun haben

Needs + Demenz - Heute stellen dir Imane Henni Rached und André Hennig das NeeDz-Projekt vor und erklären, warum die Bedürfnisse von Bewohnern im Altenpflegeheim und auf gerontopsychiatrischen Stationen so viel mit herausforderndem Verhalten zu tun haben. Die Beiden stellen dir die 5 Schritte des STI-Prozesses – Serial-Trial-Intervention – vor und zeigen dir, wie sie sie anwenden. Imane Henni Rached arbeitet als Pflegeexpertin auf einer Gerontopsychiatrischen Station und hat es oft mit herausforderndem Verhalten von dementiell erkrankten Bewohnern zu tun. André Hennig ist Pflegeexperte und ein ausgewiesener Experte, wenn es um Menschen mit Demenz geht. Und wenn Du gespannt bist, wie sich das Leben von Frau H. zum Guten verändert hat, dann bleib unbedingt bis zum Ende dran. Eine wirkliche Herzensstory.

Folge 154: Der strukturierte Verstehensprozess STI bei dementiell erkrankten Bewohnern

Heute bekommst Du Einblicke in den strukturierten Verstehensprozess STI: „Serial Trial Intervention“. STI ist ein strukturiertes Vorgehen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten und ist eine Abfolge von 5 Schritten, um dem Bewohner das Leben zu erleichtern. Psychopharmaka stellten dabei den letzten Schritt und die Ultimo Ratio dar. Warum? Weil sie grundsätzlich nicht ursächlich wirken, sodern hauptsächlich als Symptomsupression. Dabei können unsere beiden Gäste, die Pflegeexperten André Hennig und Imane Henni Rached auf eine profundes wissenschaftliches Wissen und viel Praxiserfahrung zurückgreifen.

Folge 153: Herausforderndes Verhalten von dementiell erkrankten Bewohnern – von Kotschmieren bis Shadowing

Kotschmieren, Fremdverletzung, Werfen von Gegenständen, Apathie. Alles eine echte Herausforderung, auch für professionelle Pflegekräfte. Unsere heutigen Gäste sind André Hennig und Imane Henni. Sie sind absolute Pflegeexperten, mit einer krassen Expertise was die Versorgung von Menschen mit Demenz angeht. Sie geben dir heute wichtige Tipps zur verstehenden Diagnostik und warum es so wichtig ist, sich seiner eigenen Bedürfnisse als Pflegende*r und der Bedürfnisse der Patienten bewusst zu sein. Imane Henni Rached ist Altenpflegerin. Master of Science Advanced Practice Nursing und arbeitet auf einer Gerontopsychiatrischen Station. André Hennig ist Pflegeexperte und besitzt eine top Expertise für Menschen mit Demenz.

Folge 152: Themenfeld B, Risikomatrix und andere Stolpersteine der strukturierten Informationssammlung (SIS)

Ob Einstiegsfrage oder Gefährdung nach Expertenstandard: Innerhalb kürzester Zeit soll die Wohngruppe einen neuen Heimbewohner befragen, alle Dokumente durchsehen und die Gefahrenlage auch anhand ihrer Beobachtungen einschätzen. Wenn dann Ingo Bartsch, examinierter Altenpfleger und Diplom Pflegewirt FH, zu einem späteren Zeitpunkt zum Audit in die Häuser kommt, sieht er allerdings öfters fehlende oder falsche Angaben in der Pflegedokumentation. Denn so sehr der Wunsch nach Vereinfachung Teil der Einführung der SIS war – vor allem die Risikomatrix ist schlicht hochkomplex. Bei uns im Podcast erklärt er heute, wie Pflegekräfte die Themenfelder und die Matrix am besten ausfüllen. So, dass es stimmt, wirklich stimmig ist und dann auch weiterhilft, zum Beispiel, wenn die Übergabe an die Nachtwache zum ersten Mal erfolgt.

Folge 149: Was haben Spiegelneuronen mit der Nahrungsaufnahme pflegebedürftiger Menschen zu tun?

Ernährung in der Pflege ist unter anderem dann ein Thema, wenn Pflegebedürftige aus eigenem Antrieb weder trinken noch essen, beispielsweise aufgrund ihrer dementiellen Erkrankung. Krankenpfleger und Pflegeexperte Ansgar Schürenberg ist heute bei Born to Pflege zu Gast, um darüber zu sprechen, wie durch sensorische und optische Reize Pflegekräfte dementierte Bewohner und Patienten aktivieren können. Gerade die Grundpflege sowie die Nahrungsaufnahme und das Trinken bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, die auch bei schreckhaftem oder herausfordendem Verhalten von Pflegebedürftigen helfen können. Während Sätze wie „Sie müssen mehr trinken" häufig wenig ausrichten, bewirkt beispielsweise ein „Prost" und das gemeinsame Anstoßen mitunter deutlich mehr und gibt dem dementiell Erkrankten einen Sinnzusammenhang, den er verstehen kann. Oder zumindest veranlassen seine Spiegelneuronen ihn schlicht dazu, die Handlung nachzuspielen... Anhand weiterer Situationen erklärt Ansgar Schürenberg anschaulich, wie er Bewohner seiner Einrichtungen Schritt für Schritt wieder mehr ins Tun bringt.

Folge 147: Der „Immer-so-Beweis" der SIS | Schneller Dokumentieren mit der strukturierten Informationssammlung

Für die Pflegefachkraft, die die 6 x 1024 Zeichen der Themenfelder der neuen SIS ausfüllen muss, ist die reformierte Pflegedokumentation keine wirkliche Erleichterung. Denn es gilt, kurz, knapp und leicht verständlich allen Kolleginnen und Kollegen den Bewohner, den Patienten vorzustellen. Gerade beim Einzug ins Pflegeheim mit wenig vorliegenden Informationen keine einfache Aufgabe. Die Zeitersparnis, die den Pflegekräften vor der Reform versprochen wurde, liegt tatsächlich woanders. Der examinierte Altenpfleger, Diplom Pflegewirt FH, Auditor und Autor Ingo Bartsch zeigt bei Born to Pflege auf, wie eine individuelle Versorgung möglich wird, die den Bewohner zufrieden machen und die Pflegekräfte entlasten kann. Zum Beispiel, wenn Kollegen von anderen Stationen oder Häusern einspringen und sich in drei Minuten ein Bild von einem Menschen machen können. Und so erfahren, dass Frau Z. aufs Klo muss, wenn sie singt...